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 Betreff des Beitrags: Re: Union ein Produkt???
BeitragVerfasst: 10. Februar 2011, 15:58 

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Beiträge: 210

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boone hat geschrieben:
ach so, das shirt - hinten drauf müssten natürlich die mehlschen phasen 8-)


Na mach do einfa'! :)
Binnick überzeugt von - wer muss'n sowat letztlich absegnen, damitte dürfst? -damit dit Teil richti jut jeht.
Spricht natürli ooch wieder 'ne bestimmte Zielgruppe an. Nämlich die besonders treuen oder die sich dafür halten.

p.s
achso, meen Jerüllja-Nachderbyhemdsvorschlach:

dauergrinsender

scheißunionbrüllerWEGKLATSCHER


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 Betreff des Beitrags: Re: Union ein Produkt???
BeitragVerfasst: 11. Februar 2011, 17:40 

Registriert: 10. November 2009, 11:08
Beiträge: 188

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Mehl´sche Phasen plus Boone´sche Regeln...

_________________
VITA COLA !


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 Betreff des Beitrags: Re: Union ein Produkt???
BeitragVerfasst: 12. Februar 2011, 01:21 
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Registriert: 14. Dezember 2009, 09:14
Beiträge: 122

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boone hat geschrieben:
na super @sahnie ;)
und wer beurteilt das? am besten bevor das kind in den brunnen gefallen ist... :?
was sind wir denn eigentlich, wenn wir bleiben sollen was wir sind? das muss doch geklärt werden.
kann man den 1. FC Union Berlin mit einem satz ohne komma beschreiben? und wird dieser satz dann auch von der mehrheit der "fraktionen" anerkannt?


Sei mir bitte nicht sauer aber : ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Union ein Produkt???
BeitragVerfasst: 14. Februar 2011, 20:34 

Registriert: 25. April 2010, 18:14
Beiträge: 229

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Ich finde Identität entsteht indem man in etwas großes eingebunden wird, indem man mitgestalten kann, indem Mensch mehr bewegen kann als sonst um sich rum.

Ich fände es zum Beispiel ganz wichtig, das wir wieder mitbauen können.

Als ich in der Schüssel stand, dachte ich so will ich nicht enden, lass die Frank Zander :shock: hören.

Eigentlich ist der professionelle Teil (Fussball) nicht so wichtig ( ich meine die Art und Weise) , wenn man eine soziale menschliche Bindung in der Unionfamilie gedeihen kann.

Diskutieren könnten wir, was kann das sein?

Bei Pauli ist es das "Links" sein. Wie wäre es aber mit einfach "Mensch" sein.

Da brauchts dann die Gandhis die voran gehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Union ein Produkt???
BeitragVerfasst: 14. Februar 2011, 21:10 

Registriert: 25. April 2010, 18:14
Beiträge: 229

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Ich finde sehr spannend wie der Herr Lüpke motivieren möchte. Die heutige Situation beschreibt er sehr treffend.

Zitat:
Weil sich tradierte Sicherheiten zunehmend in Luft auflösen, religiöser Halt wegfällt, Welt- und Selbstbilder nicht mehr stimmen, Nationalstaaten obsolet werden, kulturelle Identitäten ihre Bedeutung verlieren – ja, weil der Mensch der Gegenwart in zunehmender Geschwindigkeit und Radikalität aus seinen vertrauten Denk- und Handlungsmustern herausgestoßen wird, braucht er Rituale. :mrgreen:
..
Rituale sind zudem ein Akt der Partizipation, der Kommunikation und Teilhabe, des Einzelnen an der Gemeinschaft des Lebendigen und am größeren Ganzen...
...
Die Veränderungen von Selbstbild und Identität während der Pubertät, des Erwachsenwerdens, der Lebensmitte, in Alter und Tod sind nach wie vor die einzigen sicheren Lern- und Wachstumsstationen im Lebensweg. Doch wir schlingern und schleudern auf der Reise durch das Rad des Lebens, das wir fälschlicherweise für eine gerade Rennstrecke für ewig Jugendliche halten.
Außer kaum mehr wirksamen kirchlichen Zeremonien zu Kommunion, Konfirmation, Heirat und Begräbnis gibt es in der westlichen Kultur keine gestalteten Übergänge mehr. Weil persönliches Wachstum nicht mehr anerkannt wird, ist es häufig zum persönlichen ‚Ego-Trip’ geworden, anstatt damit der sozialen Gemeinschaft und ihrer nachhaltigen Stabilität zu dienen. Der Mangel an gestalteten Übergängen hat dazu geführt, dass wir in einer infantilen, verantwortungslosen, nicht länger mit den Kreisläufen der Natur verbundenen Kultur leben, die einem unreflektierten Konsumwahn folgt.
....
Hat man uns doch in schulischer und kultureller Sozialisation eingetrichtert, dass die Natur sozusagen blutig an Klauen und Zähnen sei, jedes Wesen dort voller nackter Gewalt ums Überleben kämpfe und nur in krasser Konkurrenz eine Chance hat.
Diese sozialdarwinistische oder ‚biologistische’ Ideologie, auf die sich der Faschismus genauso bezog wie das moderne System einer industriellen Wachstumsgesellschaft, ist jedoch überholt. Wir wissen heute, dass es in der Natur kein monolithisch diktatorisches Regime einer Gattung über allen anderen gibt, sondern ein dynamisches, sich ständig neu ausbalancierendes Fließgleichgewicht. Zentrales Merkmal ist nicht die Herrschaft, sondern die Synergie, das Mitmachen. :?
....
der Einzelne hat die Chance, archaisches, magisches, mythisches und rationales Wahrnehmen zu erfahren und sich so zu einem integralen Menschen zu entwickeln. Und genau das scheint der evolutionäre Auftrag unserer Zeit zu sein.

aus der KGS kopiert von:
Übergangsrituale - Rituale in der Natur
Die Werkzeuge auf dem Weg in eine andere Welt
von Geseko von Lüpke Link


Ich fühle für mich, aber kein Verlangen an seinen Ritualen teilzunehmen. Ich habe ja schon meine. ;)

@boone da stimmst du mir doch zu, oder ist das Kondome schon drüber... :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Union ein Produkt???
BeitragVerfasst: 14. Februar 2011, 21:27 
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Beiträge: 127

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oje, BaBe. ich will weder ein zweites pauli noch im büßerhemd á la Gandhi die freiheit, unabhängigkeit und demut predigend durch die stadien ziehn.
was die mitgestaltung angeht: sag mir einen anderen verein im profifußball, wo diese mitbestimmung in der form noch möglich ist. die meisten anderen fans beneiden uns genau darum.
und die sogenannte union-familie ist nach wie vor relativ klein. zur 3. liga haben wir den zuschauerschnitt nahezu verdoppelt, sprich es sind – zum glück – mehr geworden, die einfach nur fußball gucken und am erfolg des vereins partizipieren wollen. völlig legitim. Union ist und bleibt “lediglich” ein Fußballverein, es geht in erster linie um sport. dass sich der verein darüber hinaus noch engagiert, auch andere gesellschaftlich relevante initiativen unterstützt - wunderbar. auch deswegen bin ich so stolz, unioner zu sein.

unterm strich gibt es nur eins, was all die verbindet, die jede woche union begleiten: das zauberwort heißt liebe zum fußball und zu diesem verein. wer mehr von union erwartet oder verlangt, muss woanders hingehen. ein fußballverein kann nicht die welt verändern, bestenfalls mitgestalten


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 Betreff des Beitrags: Re: Union ein Produkt???
BeitragVerfasst: 14. Februar 2011, 21:33 
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Beiträge: 631

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@ babe
kein kommentar... :oops: :mrgreen:

ich bin mir aber nicht sicher worauf du hinauswillst.
jede kultur, jede zivilisation basiert auf ritualen. rituale des umgangs, rituale der gemeinschaft, balzrituale.

allein jemanden zu grüßen ist ein ritual. man kann sich dem nicht entziehen es sei denn man entzieht sich der gesellschaft.

aber weil wir gerade bei biologie sind das wort nischenprodukt ist eigentlich aus der biologie. eine nische verspricht der spezies die sich darauf spezialisiert hat den bestmöglichen erfolg. so auch das produkt, welches für eine bestimmte zielgruppe in der nische quasi durch einen monopolist zu verfügung gestellt wird.

insofern ist es anzustreben die nische zu pflegen und das produkt das da reinpasst.

_________________
NICHT OHNE LIEBE : EISERN UNION!


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 Betreff des Beitrags: Re: Union ein Produkt???
BeitragVerfasst: 15. Februar 2011, 22:54 

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Beiträge: 229

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@förstler

Zitat:
oje, BaBe. ich will weder ein zweites pauli noch im büßerhemd á la Gandhi die freiheit, unabhängigkeit und demut predigend durch die stadien ziehn.
was die mitgestaltung angeht: sag mir einen anderen verein im profifußball, wo diese mitbestimmung in der form noch möglich ist. die meisten anderen fans beneiden uns genau darum.
und die sogenannte union-familie ist nach wie vor relativ klein. zur 3. liga haben wir den zuschauerschnitt nahezu verdoppelt, sprich es sind – zum glück – mehr geworden, die einfach nur fußball gucken und am erfolg des vereins partizipieren wollen. völlig legitim. Union ist und bleibt “lediglich” ein Fußballverein, es geht in erster linie um sport. dass sich der verein darüber hinaus noch engagiert, auch andere gesellschaftlich relevante initiativen unterstützt - wunderbar. auch deswegen bin ich so stolz, unioner zu sein.


aber das ist doch genau das was ich meine, diese Dinge machen die Bindung und sogar über die reine Liebe zum Fussball hinaus.Damit entsteht gesellschaftliche Akzeptanz und für mich wird das Profifussball gehabe erträglicher. Ich juble ja schließlich einem Unternehmen zu, das seine Angestellten behandelt, wie ich nie in einem Angestelltenverhältniss behandelt werden wollte. Ich will als ganzer Mensch gesehen werden mit all meinen Fähigkeiten und auch so auf meinem für mich geschaffenem Arbeitsplatz eingesetzt werden.

Zitat:
bestenfalls mitgestalten


Jeder ist verantwortlich für sein Umfeld und natürlich auch wie er mit diesem umgeht
und gestaltet. Ich hoffe wir begnügen uns nicht mit dem "nur" Fussballclub. Dann sind wir nicht anders als all die Anderen.


@boone

Zitat:
jede kultur, jede zivilisation basiert auf ritualen. rituale des umgangs, rituale der gemeinschaft, balzrituale.


Der Herr Lüpke schreibt viel über Rituale, ich fand beim Fussball gibt es auch sehr viele wichtige Rituale--->aber die halt nur nebenbei--> ich fand schön wie er den Iststand beschreibt.

Zitat:
Welt- und Selbstbilder nicht mehr stimmen, Nationalstaaten obsolet werden, kulturelle Identitäten ihre Bedeutung verlieren – ja, weil der Mensch der Gegenwart in zunehmender Geschwindigkeit und Radikalität aus seinen vertrauten Denk- und Handlungsmustern herausgestoßen wird

Der moderne Mensch geht nicht weniger durch die existentiellen Übergänge des Lebens als seine Vorfahren in grauer Vorzeit.


und fordert den viel beschworenem und von mir auch gewünschten Wertewandel
in der Gesellschaft in dem er meint

Zitat:
Weil persönliches Wachstum nicht mehr anerkannt wird, ist es häufig zum persönlichen ‚Ego-Trip’ geworden, anstatt damit der sozialen Gemeinschaft und ihrer nachhaltigen Stabilität zu dienen. Der Mangel an gestalteten Übergängen hat dazu geführt, dass wir in einer infantilen, verantwortungslosen, nicht länger mit den Kreisläufen der Natur verbundenen Kultur leben, die einem unreflektierten Konsumwahn folgt.


schlaft gut...


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 Betreff des Beitrags: Re: Union ein Produkt???
BeitragVerfasst: 17. Februar 2011, 17:25 

Registriert: 25. April 2010, 18:14
Beiträge: 229

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Habe ich die Diskussion mit meinem Statement abgewürgt?
Oder bin ich mit meiner idealistischen Denkwelt zu verträumt?

Das scheint mir wie Kommunismus jetzt !!! :roll: Wenn ich mich im "offiziellen Unionforum" umschaue, wird in fast jedem Thema auf grundinstinkte Niveau gepöbelt.

:arrow: Der Weg ist das Ziel !!


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 Betreff des Beitrags: Re: Union ein Produkt???
BeitragVerfasst: 17. Februar 2011, 19:22 
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Registriert: 4. Dezember 2009, 10:13
Beiträge: 631

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nö haste noch nicht... mir ist nur nicht ganz klar was du uns sagen willst.

zumindest in dem zusammenhang.

wenn du ausdrücken möchtest, dass nur der der sein selbst weiterentwickelt auch bereit ist seine umgebung zu entwickeln bin ich bei dir.

ich bin auch bei dir wenn du uns sagen willst, dass das leben nicht von einem fußballverein abhängig ist. etwas äußeres kann nicht die bedingungen für das eigene seelische dasein bestimmen. wir müssen uns von allen materiellen zwängen befreien um unserer seele die freiheit zu schenken. denn das materielle ist die ursache für unser ewiges leiden. denn das streben nach materiellem verursacht gier, neid und missgunst, dinge die unsere seele vergiften und sie, somit auch uns, leiden lassen...

verstehe den zusammenhang aber immer noch nicht... zum thema

_________________
NICHT OHNE LIEBE : EISERN UNION!


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