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 Betreff des Beitrags: Nö...da machn wa nich mit!
BeitragVerfasst: 17. Juli 2012, 18:08 
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1. FC Union Berlin bleibt Sicherheitsgipfel in Berlin fern

„Die Kürze der Zeit ließ eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Vorschlag für einen gemeinsamen Kodex der Vereine sowie eine Diskussion über Maßnahmen und Vorschläge zu den Bereichen Prävention, Kontrollsysteme und Sanktionierung leider nicht zu. Wir erachten einen breiten Konsens innerhalb unseres Vereins unter Einbeziehung möglichst vieler Beteiligter, wie z. B. der Fanbeauftragten, Sicherheitsbeauftragten und Gremien sowie der Fan- und Mitgliederabteilung als zwingende Voraussetzung, um Maßnahmen, welche unseren Verein und seine Fans betreffen, auch wirksam umsetzen zu können. Für den 1. FC Union Berlin ist der seit Jahren mit der Fanszene des Vereins geführte Dialog von elementarer Bedeutung und neben Regeln und Sanktionen Basis des friedlichen Ablaufes von Fußballspielen. Ein Kodex, der sich auf das Verhalten der Union-Fans auswirken soll, kann nur mit ihnen gemeinsam erarbeitet und umgesetzt werden“, erklärt Dirk Zingler, Präsident des 1. FC Union Berlin und ergänzt: „Der 1. FC Union Berlin ist jederzeit bereit, an einer Lösung der nicht zu beschönigenden Probleme innerhalb und außerhalb der Stadien mitzuwirken. Auch ein abgestimmtes Vorgehen der Vereine und Verbände erachten wir für richtig und notwendig. Dies muss jedoch auf einem Konsens innerhalb der Vereine basieren.“

siehe hier: Meldung

Kicker

Berliner Zeitung

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 Betreff des Beitrags: Re: Nö...da machn wa nich mit!
BeitragVerfasst: 19. Juli 2012, 14:28 
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Standpunkt des Eisernen V.I.R.U.S. e. V. zur Sicherheitskonferenz vom 17.07.2012


Der Supporterverband des 1. FC Union Berlin, Eiserner V.I.R.U.S. e. V. hat den gestern von 53 Fußballvereinen verabschiedeten Verhaltenskodex mit Besorgnis hinsichtlich der konfrontativen Diktion und der Gewichtung der darin beschriebenen Grundsätze zur Kenntnis genommen. Die Union-Supporter befürchten, dass dieser Kodex von nicht geringen Teilen der Fanszenen als Affront gewertet wird, der den Graben zwischen Fans und den Vereinen/Verbänden weiter vertieft. So unumgänglich Sanktionen im Einzelfall sind, so gefährlich ist es, in ihnen das wichtigste Mittel zur Befriedung in den Stadien zu sehen. Doch genau diesen Eindruck erweckt die beschlossene Erklärung.

Der Eiserne V.I.R.U.S. e. V. hätte sich endlich einmal ein starkes Signal in Richtung des Dialogs und der Verständigung gewünscht, auf die in den letzten Jahren immer nachdrücklicher vonseiten der Fanorganisationen gedrungen wurde, was hingegen von den Verbänden wie auch von der Innenpolitik nicht oder allenfalls punktuell oder halbherzig aufgenommen wurde. Nichts kann Sicherheit so gut gewährleisten wie ein breiter Konsens und eine Stärkung aller derjenigen Kräfte der Gesellschaft, die für eine Fankultur ohne Gewalt und Diskriminierung eintreten.

An Stelle des beschlossenen Kodex hätte der Eiserne V.I.R.U.S. e. V. einen wesentlich anders gehaltenen Entwurf für hilfreich gehalten, der anliegend beigefügt und dem Wortlaut des gestrigen Beschlusses gegenübergestellt ist.



Eiserner V.I.R.U.S. zur Sicherheitskonferenz

Stadionwelt

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 Betreff des Beitrags: Re: Nö...da machn wa nich mit!
BeitragVerfasst: 7. August 2012, 14:46 
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Nachschlag:

Stehen lassen,bitte!

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 Betreff des Beitrags: Re: Nö...da machn wa nich mit!
BeitragVerfasst: 13. August 2012, 20:26 
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Stellungnahme der Fan- und Mitgliederabteilung (FuMA) des 1. FC Union Berlin anlässlich des Sicherheitsgipfels vom 16./17. Juli 2012

Die Fan- und Mitgliederabteilung des 1. FC Union Berlin nimmt in diesem Schreiben anlässlich des bei der Sicherheitskonferenz von DFB/DFL zur Unterschrift vorgelegten und, mit Ausnahme des 1. FC Union Berlin, von allen Vereinen der 1. bis 3. Liga unterzeichneten „Verhaltenskodex“ wie folgt Stellung:

Der vorgestellte „Verhaltenskodex“ wird in seiner Diktion, seinem Inhalt und seiner Wortwahl der wirklichen Problematik innerhalb des deutschen Fußballs nicht gerecht, denn ohne dass grundlegende Elemente eines kooperativen sozialen Miteinanders, wie Dialog oder Prävention darin auch nur Erwähnung finden, ist er ein falsches Signal in einer Zeit, in der richtige Signale notwendig gewesen wären.

Aus diesen Gründen, vor allem wegen der nicht gegebenen, vielleicht auch nicht erwünschten Möglichkeit der Diskussion – sei es auf Vereins- oder Fanebene – stehen wir vorbehaltlos hinter der Ansicht des Präsidiums des 1. FC Union Berlin und sehen sein Nichtunterschreiben dieses Schriftstücks im Sinne eines lösungsorientierten Dialogs als alternativlos an.

Der durch die Handlungen von DFB und DFL offenbarte Wunsch nach der Deutungshoheit des Begriffs „Fußballfan“ kann von uns nicht anerkannt werden. Fußballfans sind eine nicht-normierbare und höchst heterogene Gruppe, die sich begriffsnotwendig selbst konstituiert – Fußballfan wird man aus Leidenschaft und Liebe zum Sport oder Verein. Aus der Menge der Fußballfans können nicht per Dekret oder per Dialogverweigerung einzelne Personen oder gar Gruppen von Personen per se ausgeschlossen werden. Die nicht nur im Vorfeld der Sicherheitskonferenz, sondern vor allem auch in dem Umgang mit dem vorgelegten Schriftstück zur Schau gestellte Haltung von DFB/DFL gegenüber dem sozialen Phänomen Fußballfan kann in großen Teilen nur als antidemokratisch, unsozial und vor allem nicht nachhaltig oder lösungsorientiert bewertet werden.

Keine Sanktion und auch kein unilateraler Kodex können den Dialog ersetzen. Keine Erklärung kann am Anfang des Dialogs stehen – sie muss Ergebnis des Dialogs sein. Eine Erklärung ohne Dialog zu unterzeichnen, kann daher nicht dem Interesse eines Fans, eines Vereins und aus unserer Sicht auch nicht dem von DFB/DFL entsprechen. Denn ohne Dialog kann und wird es keinen gesellschaftlichen Konsens geben, der zur gemeinsamen Lösung der existierenden Probleme jedoch unabdingbar ist.

Wir, die Fans, sind nicht nur bereit, sondern wir fordern eindringlich eine Wiederaufnahme des grundsätzlich themen- und ergebnisoffenen Dialogs zwischen Fans, Vereinen und DFB/DFL. Ebenso wollen wir uns jedoch auch offen zu den vermehrt ohne Fanbeteiligung diskutierten Themen positionieren:

(1) Was Fankultur ist, wird nicht „von oben“ bestimmt oder normiert. Fankultur ist das, was Fans im Rahmen von Fußballspielen tun, was von Fans mehrheitlich gestaltet und gelebt wird. Fankultur entwickelt sich daher „von unten“. Fankultur muss sich im Rahmen geltenden Rechts bewegen.

(2) Stehplätze sind ein unverzichtbarer Teil dieser Kultur.

(3) Gewalt lehnen wir strikt ab – auf dem Platz, im Stadion und außerhalb. Der Einsatz repressiver Mittel gegen Gewalt greift jedoch zu kurz. Um Gewalt zu begegnen, ist vielmehr besonderer Wert auf Prävention, auf Einbeziehung und auf Dialog zu legen.

(4) Es muss einer Entwicklung entgegengewirkt werden, welche die überwiegend besonnenen Kräfte unter den Fans verprellt und ihnen damit die Möglichkeit nimmt, aus sich heraus die Friedfertigkeit der Fankultur zu bewahren.

(5) Sanktionen dürfen daher nicht nach dem „Gießkannenprinzip“ eingesetzt werden. Das Schädigen oder Einschränken der großen Masse Unschuldiger (siehe 4.) ist unbedingt zu vermeiden.

(6) Sanktionen können nur unter Einbeziehung der Vereine angewandt werden, sie müssen zudem geltendem Recht entsprechen und stets das Prinzip der Verhältnismäßigkeit wahren.

(7) Das Gewaltmonopol obliegt dem Staat. Sanktionen, die dessen Sanktionspraktiken übersteigen, sind kritisch zu hinterfragen. Auch Stadionverbote unterliegen einem strengen Verhältnismäßigkeitsgrundsatz.

(8) Da es durchaus Beispiele für den legalen Einsatz von pyrotechnischen Erzeugnissen bei öffentlichen Veranstaltungen gibt, ist die abrupte Verweigerung von Gesprächen inakzeptabel - es muss auch beim Thema Pyrotechnik die Wiederaufnahme des ergebnisoffenen Dialogs möglich sein.

(9) Die konstruktive Kraft und die Kreativität, die in vielfältiger Weise und mit zahllosen positiven Beispielen aus dem sozialen Phänomen und Netzwerk der Fußballfans erwächst, ist ein zu schützendes Gut.

Die Fan- und Mitgliederabteilung arbeitet eng mit dem Präsidium des 1. FC Union Berlin zusammen und sie befindet sich zudem in ständigen konstruktiven Gesprächen mit themenrelevanten Personen, Institutionen und Gremien, wie beispielsweise dem Berliner Fußballverband, der Polizei oder auch der Politik. Unsere Erfahrung zeigt, dass der Dialog mehr als jedes andere Mittel zu konkreten und sinnvollen Problemlösungen beiträgt. So wurde durch Diskussionen mit Verein, Polizei und Fanbetreuung ein alternatives Modell zum Umgang mit von Stadionverboten bedrohten Jugendlichen geschaffen, bei dem vor dem finalen und soziologisch höchst problematischen Entfernen des Jugendlichen aus seinem Umfeld in Anti-Gewalt-Seminaren über Fehlverhalten reflektiert und die Chance zur Bewährung eingeräumt wird.

Ebenso sind Fan- und Mitgliederabteilung, Verein und Vertreter der Initiative „Pyrotechnik legalisieren“ aus der Unionfanszene in konkreten Gesprächen. Innerhalb der Zuschauer- und Mitgliedschaft des 1. FC Union Berlin sollen belastbare Daten zur Akzeptanz einer möglichen Lockerung des Pyrotechnikverbots unter Beachtung der gesetzlichen Rahmenbedingungen erhoben werden. Diese Datenerhebung wird für alle Parteien einvernehmlich bindend sein.

Bestärkt nicht nur durch diese Beispiele positiver Erfahrungen hoffen und freuen sich die Fans und Mitglieder des 1. FC Union Berlin auf die Wiederaufnahme der Gespräche auf allen Ebenen und zwischen allen Beteiligten. Im Sinne des Sports, im Sinne seiner Fans, im Sinne von Vereinen und Verbänden und immer mit dem Dialog als erstes, wichtigstes und alternativloses Instrument.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nö...da machn wa nich mit!
BeitragVerfasst: 29. August 2012, 23:18 
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DFL und DFB: Absage an Pyrotechnik und Gewalt

So...an diesem Punkt ist wohl schon einmal Schluss mit der Auseinandersetzung.

Der größte Witz der Wortkotze:

"Man muss sich von Themen wie Gewalt, Pyrotechnik und Diskriminierung distanzieren", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Mittwoch in Frankfurt am Main. Dafür sei keine demokratische Diskussion mit den kleinen aber einflussreichen Fan-Gruppen vonnöten, die dies von den Verbänden forderten.

"Seifert verdeutlichte, dass eine Abschaffung der Stehplätze in den Überlegungen der Verbände keine Rolle spielt. "Vielleicht kämpfen wir sogar mehr um den Erhalt der Stehplätze als viele derjenigen, die auf den Rängen Plakate zu dem Thema aufhängen", sagte Seifert."


Klingt jetzt eventuell ein wenig polemisch, aber: VERLOGENES DRECKSPACK

Aber eine Überraschung ist das ja schon alles lange nicht mehr. Neben dem längeren Atem werden zunehmend die längeren Hebel angesetzt. Wir haben uns bei Union mit dem Stehplatzstadion eine heikle Situation zusammengebaut, aber wie heißt es so schön: Wer nicht kämpft hat schon verloren.

United we stand!

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 Betreff des Beitrags: Pressemitteilung der Fanbeauftragten der Lizenzvereine
BeitragVerfasst: 4. September 2012, 11:55 
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Pressemitteilung der Fanbeauftragten der Lizenzvereine

Berlin - Am 13. und 14. August trafen sich die Fanbeauftragten der Lizenzvereine zur Vollversammlung in Hamburg. Im Anschluss an die Tagung, geben sie folgende Erklärung zu den Diskussionen der letzten Wochen rund um den Fußball ab:


„Der deutsche Fußball ist in seinen professionellen Strukturen Vorbild für ganz Europa. So verlangt die UEFA ab der kommenden Saison von allen Vereinen Fanbeauftragte. Eine Position, die bisher nur in Deutschland existierte. Fanbeauftragte und Fanprojekte sind mit ihrer Ausstattung und dem Expertenwissen einmalig in Europa und inzwischen Vorbild für die UEFA und viele Länder.

Alleine die Liga-Vereine investieren jedes Jahr 25 Millionen Euro in die Sicherheit ihrer 18,8 Millionen Zuschauer. Zusammen mit Ordnungsdiensten und Polizei sorgen die Fan- und Sicherheitsbeauftragten der Vereine Woche für Woche für Sicherheit in den Stadien. In Deutschland gibt es niemanden, der so viel Erfahrung mit Sicherheitsaspekten bei Großveranstaltungen hat wie die deutschen Proficlubs.

Wer zum Fußballspiel in eines unserer Stadien kommt, kann sich sicher fühlen. Bei sachlicher Analyse der Fakten gibt es keinen Grund für das Schüren von Ängsten und Unsicherheiten. Zwischenfälle sind Einzelfälle, werden aber aufgrund der hohen Medialität unseres Sports millionenfach über Bilder und Fernsehen transportiert. Jede einzelne Störung wird Woche für Woche professionell und sorgfältig analysiert und zusammen mit unseren Ordnungsdiensten und der Polizei in verbesserte Abläufe überführt.

Alle Vereine sind sich ihrer Verantwortung bewusst und handeln entsprechend. Die Clubs tauschen sich regelmäßig aus, um aus den Erfahrungen aller zu lernen und die Sicherheitsmaßnahmen weiter zu verbessern. Auf unserer Tagung haben wir 'best practice'-Konzepte präsentiert. In Arbeitsgruppen wurde über die Zukunft der Fanarbeit ebenso diskutiert wie über die Geldstrafen der Verbände und einen möglichen Fankodex.

Wir sprechen uns klar gegen populistische Droh- und Verbotsszenarien in der politischen Diskussion aus. Diese dienen in erster Linie der Effekthascherei und tragen zur Verunsicherung in der Fanszene bei. Der wichtige sachliche Dialog mit Fans, Vereinen, Politik, Polizei und Öffentlichkeit wird durch diese Form des Populismus sabotiert.
Wir sind an einer faktenbezogenen Diskussion interessiert und halten den Dialog mit den Verbänden offen. Fan- und Sicherheitsgipfel müssen auch weiterhin mit allen Experten auf Augenhöhe stattfinden.

Seitens der Fanbeauftragten gibt es ein ganz klares Bekenntnis zu Stehplätzen. Wir fordern die Verbände und die Politik auf, sich klarer als bisher zur Stehplatzkultur in Deutschland zu bekennen. Die Stehplätze gehören zur Fankultur, in vielen europäischen Ländern werden wir um diese Stehplätze beneidet!“


Für den 1. FC Union Berlin:
Lars Schnell

Quelle

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 Betreff des Beitrags: Re: Nö...da machn wa nich mit!
BeitragVerfasst: 17. September 2012, 13:39 
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Es ist angerichtet:

DFB vs. Fans: Ermittlungen gegen zwei Spruchbänder führen den Konflikt in die nächste Runde

"Wegen des inkriminierten Inhaltes der Banner stellt sich ebenfalls Stirnrunzeln ein. »Fick dich DFB« soll den Tatbestand der »obszönen Verunglimpfung« erfüllen, doch ist das juristisch überhaupt haltbar? Wie soll denn ein abstraktes Gebilde wie ein Fußballverband sexuelle Handlungen an sich vornehmen können? Anders verhält es sich womöglich mit dem Plakat »Hurensöhne DFB«, was andeuten will, Elternteile von Funktionsträgern des Deutschen Fußballbundes hätten eine Vergangenheit im Rotlichtsektor. Da gerät man heute rasch in einen sehr sensiblen Bereich, Stichwort: Bettina Wulff. Aber vielleicht könnten Wolfgang Niersbach oder Helmut Sandrock auch einfach ein Buch über ihre Kindheit im prostitutionsfernen Milieu schreiben, damit ließen sich vielleicht sogar ein paar Euro verdienen."

11 Freunde: Zu den Ermittlungen gegen Anti-DFB-Plakate. Prostitutionsfernes Milieu

Feltes: Es drohen Eskalationen bei Pyrotechnik und Gewalt (VORSICHT: Link geht zu SportBild)

Anmerkung

Twitternachricht von Herrn Professor Thomas Feltes:

"Ohne weitere Anmerkungen. Die Konsequenz: DFL wirft mich aus dem wiss. Beirat."

Link: Twitter

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 Betreff des Beitrags: Re: Nö...da machn wa nich mit!
BeitragVerfasst: 24. September 2012, 13:42 
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Neuer Gipfel der 36 Profiklubs am Donnerstag in Frankfurt-Bei Sicherheits-Problemen droht weniger Fernsehgeld

Der zur Diskussion stehende Maßnahmenkatalog sieht neben der Verbesserung der Infrastruktur (z. B. Einlasskontrollen, Videokameras) folgende Kernpunkte vor:

■ 1. Die bereits existierenden Sicherheitsvorschriften werden weitestgehend Bestandteil der Lizenzierungsordnung. Diese wird von der DFL überprüft, die dann auch Vertragsstrafen verhängen kann.

■ 2. Bei Verstößen gegen Sicherheitsrichtlinien sollen die an die Vereine auszuschüttenden Fernsehgelder ganz oder zum Teil einbehalten werden.

■ 3. Die Sicherheitsbeauftragten der Vereine müssen auch bei jedem Auswärtsspiel im Einsatz sein. Die Stadionsprecher können, in Abstimmung mit dem gastgebenden Verein, ebenfalls bei Auswärtsspielen zum Einsatz kommen.

■ 4. Analog zur Bewertung der Nachwuchsleistungszentren soll von DFB und DFL ein Zertifikat "Sicheres Stadionerlebnis" entwickelt werden.

■ 5. Eine aufgabenspezifische Schulung der Ordner soll verbindlich im Lizenzierungsverfahren vorgeschrieben werden.

■ 6. Positives Fanverhalten soll belohnt, die Kommunikation intensiviert werden. Gleichzeitig soll, wie bei der Sicherheitskonferenz beschlossen, die im Jahr 2007 erfolgte Reduzierung der Geltungsdauer von Stadionverboten von maximal fünf auf maximal drei Jahre rückgängig gemacht werden. Die Betroffenen sollen vor einem Stadionverbot angehört werden.

■ 7. Fanklubs, die nicht bereit sind, sich mit "ihrem Verein" auf eine Vereinbarung zu verständigen, sollen keine Eintrittskarten mehr erhalten. Bei Verstößen gegen die Vereinbarung sollen Privilegien wie für Banner und Blockfahnen, hinter denen oft Pyrotechnik entzündet wird, schrittweise entzogen werden.

■ 8. Bei wiederholten Verstößen von Fans bei Auswärtsspielen ihres Vereins könnte das Kartenkontingent für die Gastmannschaft von zehn auf fünf Prozent reduziert und nur noch Sitzplätze zur Verfügung gestellt werden.

■ 9. In Abstimmung mit dem DFB soll dem Sportgericht die Möglichkeit eröffnet werden, Strafen gegen Vereine auch auf Bewährung auszusprechen. Auch bei der Strafzumessung könnte es Erleichterungen geben, wenn sich der Klub aktiv an der Tätersuche beteiligt. Vertreter des Ligaverbandes sollen in die Arbeit des DFB-Kontrollausschusses eingebunden werden.

■ 10. Für die Prävention werden DFB und Liga, wie schon in Berlin angekündigt, im Rahmen der Drittelfinanzierung ihren Zuschuss für Fan-Projekte auf 50 Prozent erhöhen. Darüber hinaus sollen zusätzliche Mittel für Studien und Untersuchungen zur Verfügung gestellt werden.

Auf der Mitgliederversammlung des Ligaverbandes am 12. Dezember sollen die geplanten Maßnahmen verabschiedet und, was zum Beispiel die Vereinbarungen mit den Fanklubs betrifft, bis zwei Wochen vor Beginn der Saison 2013/14 von den Vereinen umgesetzt werden.

Quelle: www.kicker.de (link:siehe oben)

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 Betreff des Beitrags: Re: Nö...da machn wa nich mit!
BeitragVerfasst: 25. September 2012, 22:00 
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Irgendwie habe ich das Gefühl, dass da gerade irgendwas kaputt geht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nö...da machn wa nich mit!
BeitragVerfasst: 26. September 2012, 06:17 
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meine vorstellung ist ja irgendein vergleich mit dfb/dfl und sed auf einem banner (niersbach und rauball als honecker und krenz) und der traum, dass das ganze stadion, auch die gäste, WIR SIND DAS VOLK! skandiert... dieses dfb/dfl-regime erinnert immer mehr an das aus der zeit gefallene weißrussland... doch im gegensatz zu den lukaschenkos dieser welt werden sie gewinnen weil das große geschäft hinter ihnen steht und die vermarktung in die asiatischen märkte lukrativer ist als ein paar ehrliche fans im stadion. meint denn jemand wirklich in china interessiert den konsumenten wirklich die stehplatzdiskussion?

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