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 Betreff des Beitrags: Re: Der Todeskampf des Kapitalismus,
BeitragVerfasst: 25. Januar 2014, 16:17 
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Serbien und Afghanistan habe ich absichtlich nicht genannt und beim Irak erntest Du in der Tat Widerspruch! Kleine Anekdote am Rande: Kurz vor dem Irak-Einmarsch sprach mich auf einer Konferenz ein amerikanischer Kollege an, weshalb Deutschland gegen den Krieg sei, man könne seinem Verbündeten nicht in den Rücken fallen usw. Ich argumentierte (Vorwand wird auffliegen, kein Plan für danach, Machtvakuum für die Radikalen etc.) und im Grunde ist im negativen Sinne alles auch so eingetreten - trotzdem war er ernsthaft persönlich enttäuscht. So unterschiedlich können die Sichtweisen von Demokraten sein!

Was mich an Deiner Argumentation halt immer wieder stört ist die Grundtendenz, dass alles, was nicht gleich Vollrevolution ist (aber dann bitte schön damit ganz schnell wieder aufhören und zur "richtigen" Demokratie zurückkehren) sowieso keinen Sinn macht. Das war Ausgangspunkt dieser Diskussion.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Todeskampf des Kapitalismus,
BeitragVerfasst: 25. Januar 2014, 19:21 
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Ach ganz so anspruchsvoll bin ich nicht mir würde ja schon ne Halbrevolution reichen.Was mir nicht reicht ist das zögerliche Vorgehen gegen die Finanzterroristen. Ich wäre mit der Rettung bzw. der Wiederherstellung der sozialen Marktwirtschaft vermutlich voll auf zufrieden. Nur das bedeutet mittlerweile ja schon Revolution ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Todeskampf des Kapitalismus,
BeitragVerfasst: 30. Januar 2014, 16:10 
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boone hat geschrieben:
UK raus aus der EU - die tragen eh nichts mehr dazu bei außer der Brückenkopf der US-Finanzmafia in Europa zu sein - und drin bleiben wollen die ja sowieso nicht. Und ein unabhängiges Schottland rein - die sind wenigstens europafreundlich :mrgreen:

"Der französische Staatspräsident Charles de Gaulle teilt auf einer Pressekonferenz am 14. Januar 1963 mit, dass er einen gestellten Beitrittsantrag Großbritanniens zur EWG ablehne. Sein Veto überrascht die EWG-Kommission und die fünf anderen Mitgliedsstaaten." (Wikipedia)

De Gaulle hat das vor über 50 Jahren schon gewusst! :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Todeskampf des Kapitalismus,
BeitragVerfasst: 31. Januar 2014, 13:47 
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War ja keen blöder der lange Kerl :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Todeskampf des Kapitalismus,
BeitragVerfasst: 20. Februar 2014, 11:16 
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Was "richtige" Revolution bedeutet, sieht man leider, leider gerade in Kiew.
Die Opposition ist in einer sehr schwierigen Lage und - wie so oft in solchen Situationen - in sich nicht einig.
Der Verzicht auf Gewaltfreiheit durch Teile der Opposition wird wahrscheinlich nach hinten losgehen und Janukowitsch einen willkommenen Vorwand für massive Gegengewalt liefern.
Andererseits hätte er ohne die Wehrhaftigkeit der Demonstranten wahrscheinlich schon vor einiger Zeit alles abgeräumt...
Was ich sagen will, auch im historischen Kontext, auch in Hinblick auf "meine Menschewisten":
Die erste Option muss zunächst immer die Reform sein, auch wenn sie mehr Zeit kostet - wenn dies klug, in Einigkeit und beharrlich verfolgt wird, Verbündete gesucht werden, ist auch auf solchem Wege, mit weniger Opfern, Fortschritt möglich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Todeskampf des Kapitalismus,
BeitragVerfasst: 20. Februar 2014, 12:26 
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Was Reform in der Neuzeit bedeutet hat uns RotGrün unter Schröder gezeigt ...
Naja einer musste ja mal wieder der Bluthund sein.

Ja in der Ukraine stehen die Zeichen auf Sturm - die Einen träumen und werden enttäuscht werden die Anderen haben Angst vor Veränderungen und klammern sich an das Bestehende. Zwischen drin halt dann die Zeloten - dieses mal von rechts - links hatten sie ja schon zu Sowjetzeiten. Ich sehe die Ukraine zerbrechen. Dieses Land ist ja so auch nie historisch gewachsen. Darf man auch nicht vergessen. Die Ukraine war ja schon immer Zankapfel zwischen Polen, dem "Westen" und eben Russland.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Todeskampf des Kapitalismus,
BeitragVerfasst: 20. Februar 2014, 12:45 
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Merke, der Bluthund kommt gleich nach dem Dolchstoß - ansonsten wird ja oft die These vertreten, Reformen könnten nur von links kommen, da andere nicht imstande sind, sie durchsetzen. Insoweit oblag es dann tatsächlich Rot-Grün und hinter dem Großteil der Reform stehe ich auch heute noch, wer nichts macht, macht keine Fehler (nimm dies Phrasenschwein retour :mrgreen: ).

Ansonsten muss ich jetzt erstmal googeln, wer oder was "Zeloten" sind... :shock:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Todeskampf des Kapitalismus,
BeitragVerfasst: 20. Februar 2014, 13:39 
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Antisoziale und Proliberale "Reformen" können nur von links kommen
Regulierungen und markteinschränkende Reförmchen nur von den Konservativen...

Ja ja ich weiß der Noske tut euch Sozialdemokraten immer noch weh :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Todeskampf des Kapitalismus,
BeitragVerfasst: 20. Februar 2014, 13:57 
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Ist alles durch Wels und Brandt bereits seit langem mehr als getilgt worden, mein Lieber! :P

Mir persönlich tut nur Böhme noch etwas weh, die Aufbruchstimmung damals und ich war jung und voller Enthusiasmus - dann das... :evil:

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